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Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/123456789/32

Title: WSDL-Taxonomie für lokationsabhängige Web Services im Ubiquitous Computing
Authors: Linster, Susanne
Keywords: WSDL
Web Services
Issue Date: Sep-2003
Publisher: University of Kaiserslautern
Abstract: Durch die immer stärker werdende Vernetzung von Rechnern und durch die weitere Verbreitung von unterschiedlichen Devices (wie Handy, PDA, usw.), die auf verschiedenen Plattformen arbeiten, werden verteilte Anwendungen bzw. Systeme immer wichtiger. Unter verteilten Anwendungen sind lose über das Internet gekoppelte Softwarekomponenten zu verstehen, die idealerweise zur Laufzeit zueinander finden und damit den Anforderungen an Flexibilität und Dynamik entsprechen. Um dies zu realisieren, wurde das Konzept der Web Services entwickelt, die sich von normalen Web-Anwendungen dadurch unterscheiden, dass sie nicht auf eine Benutzung durch Menschen, sondern auf eine automatisierte Benutzung ausgerichtet sind. Sie verwenden XML als plattformunabhängige Sprache zur Beschreibung der Schnittstellen und der Daten, die zwischen den einzelnen Anwendungen übertragen werden. Zur Datenübertragung wird das Internet genutzt, da es heutzutage eine weite Verbreitung erreicht hat und nahezu allgegenwärtig ist. Damit die Anwendungen in der Tat "Just in Time" und automatisch zueinander finden, ist eine Standardisierung der Beschreibung von Web Services notwendig. Schließlich sind Maschinen noch nicht in der Lage, die Semantik von verschiedenen Worten zu verstehen, sofern sie nicht eindeutig festgelegt ist. Zur Beschreibung von Web Services und der Nachrichten, die zwischen den Anwendungen ausgetauscht werden, wird ein Standard names WSDL (Web Service Description Language) von der Standardisierungsorganisation W3C entwickelt, der von mehreren großen Unternehmen, unter anderem IBM, Ariba und Microsoft, unterstützt wird und damit gute Aussichten auf verbreitete Verwendung besitzt. Jene Beschreibungssprache wird auch innerhalb der vorliegenden Arbeit benutzt, um Dienste zu beschreiben. Aber Dienste müssen nicht nur beschrieben werden, sie müssen auch publik gemacht werden, andernfalls wäre ein automatisches "Service Discovery" nicht möglich. Aufgrund dessen werden die Web Services in öffentlichen Verzeichnissen publiziert, deren Einträge ebenfalls standardisiert sein sollten, damit ein Software-Agent in diesen nach geeigneten Diensten für seinen Client suchen kann. Wichtig ist dabei nicht nur, dass die Dienste in den richtigen Kategorien eingeordnet sind, um gefunden zu werden, sondern auch, dass alle benötigten Auswahlkriterien, wie beispielsweise Kosten und Standort des Dienstes, angegeben sind. Letzteres ist vor allem für lokationsbasierte Dienste wichtig, für die im Rahmen dieser Arbeit eine Taxonomie erstellt wird.
URI: http://dspace.icsy.de/handle/123456789/32
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